Die passende Technik für ein Aquarium mit Labidochromis-Arten

Labidochromis-Arten sind auch deshalb gut für Anfänger geeignet, da der technische Aufwand, der betrieben werden muss, eher gering ist.

Im Wesentlichen reichen 3 technische Bereiche:

  1. Filterung:
    Ein leistungsstarker Außenfilter, der für die doppelte Aquariengröße ausgelegt sein sollte, wie sie der Hersteller empfielt. Die Empfehlungen orientieren sich offenbar in der Regel an bepflanzte Salmler-Becken oder ähnlichem. Ein Buntbarschaquarium zu filtern ist eine ganz andere Sache.
    Ein kleiner Innenfilter oder eine Strömungspumpe kann als Schnellfilter bzw. zur Oberflächenbewegung gute Dienste leisten und die biologische Filterung unterstützen.
  2. Heizung:
    Ein Heizstab oder eine im Außenfilter integrierte Lösung ist absolut ausreichen. Eine Bodenheizung ist dagegen nicht zu empfehlen, da sich eine solche nicht besonders mit Sand verträgt und von den Cichliden sicher freigebuddelt wird.
  3. Beleuchtung:Ihr kommt im Labidochromis-Aquarium die geringste Bedeutung zu. Die einzige Regel lautet: Nicht zu viel beleuchten. Generell mögen es Malawibuntbarsche eher dunkel, bzw. schattig. Wählt man eine moderne LED-Beleuchtung kann man diese wesentlich kleiner dimensionieren als für ein Pflanzenaquarium und man kann sogar recht gut schattige Ecken einplanen.

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